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Mein Reise Ich

Neben Fußball und Skifahren ist das Reisen meine 3. große Passion. Was mir auf Reisen wichtig ist, was mich besonders geprägt und beeindruckt hat und was ich noch erleben möchte, erfährst du unter anderem in den folgenden 8 Fragen, die ich mir selbst gestellt habe.

Was ist das Schönste für dich am Reisen?

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Für mich ist das Schönste am Reisen, dass ich mich immer wieder von neuen kulturellen Gegebenheiten anstecken lasse, ich unbekannte Landschaften und Gegenden entdecke und dass dabei immer wieder neue Freundschaften auf der ganzen Welt entstehen. Ganz besonders freue ich mich, wenn ich meinen Gastgebern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann und nicht umgekehrt. 

Bevorzugst du das Meer oder die Berge?

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Eindeutig die Berge! Nicht ohne Grund habe ich in den Anden Ecuadors gelebt und mich für ein Studium in Innsbruck entschieden. Sie faszinieren einen jeden Tag aufs Neue, strahlen Stärke und zugleich Ruhe aus und sie bieten so viele Möglichkeiten aktiv und im Einklang mit der Natur zu sein.

Was sind deine Top 3 Orte weltweit?

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Für mein junges Alter habe ich schon enormes Glück, bereits so viele tolle Orte auf der Welt gesehen zu haben, aber bestimmt habe ich noch nicht meinen absoluten Top Ort gefunden. Aber ehrlich gesagt ist dies auch nicht mein Ziel und dies wird auch niemals geschehen. Denn letztlich ist es nicht das Setting, sondern die Menschen, die man um sich herum hat und das was man gemeinsam daraus macht, der entscheidende Faktor was einen Ort zu einem ganz besonderen Ort entstehen lässt. Verbringt man längere Zeit an einem Ort, kann man jedem das gewisse spezielle Etwas abgewinnen.

Wenn ich mich dennoch entscheiden müsste, wäre mein aktueller Favorit der Lake Atitlan in Guatemala mit der Kombination bei einer lokalen ärmlichen, aber unglaublich liebevollen Familie am See zu übernachten. Der Blick über den azurblauen See, umgeben von seinen drei mächtigen Vulkanen, die sich im eingefroren wirkenden Wasser wiederspiegeln, bleibt ewig in Erinnerung!

Nummer 2 ist für mich das „Wonderland“ in der Crystal Cave bei San Iganacio, Belize. Alleine der Kletterweg dorthin ist eine wahnsinnig interessante Erfahrung. Doch wer nachher auf Socken durch den über 150 Meter unter dem Meeresspiegel liegenden Teil der Tropfsteinhöhle klettert, bekommt das Gefühl, dass dieser Ort der Mayas nicht von dieser Welt ist. Ein Erlebnis, dass ohne unseren tollen Guide Juan aber mit Sicherheit halb so fantastisch gewesen wäre.

Was ist die außergewöhnlichste Unterkunft in der du übernachtet hast?

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Guesthouse Inti Sisa in Guamote - es ist nicht die außergewöhnlichste, aber eine Unterkunft mit einem unglaublich tollen Zweck dahinter. Alle Einnahmen, die durch das von Einheimischen geführte Gästehaus generiert werden, sollen möglichst der ganzen Bevölkerung zu Gute kommen, indem damit Schulen unterstützt oder beispielsweise Sprach-, Computer- oder Handwerkskurse angeboten werden.

Was war bisher dein schönster Erlebnis mit einem Einheimischen und warum?

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Die Schönste ist schwer zu sagen, denn es gab viele kleine oder auch größere tolle Momente. Sei es das Fußballspielen mit den Einheimischen auf dem zentralen Platz in Nicaragua, das gegenseitige ins Wasser schmeißen mit kleinen Jungen an der Strandbar Split auf Caye Caulker oder einfach nur ein spontanes Gespräch mit einer älteren Dame im guatemaltekischen „Chickenbus“. Auch die Spontan-Reparatur meines zu wenig versicherten Mietwagens durch Chris in Greymouth, Neuseeland war eine tolle Aktion.

Nummer 3 ist der Niederrhein, meine Heimat. Es ist schon verrückt, dass man erst an so vielen anderen Orten der Welt gewesen sein muss, um seine Wurzeln richtig wertschätzen zu können. Es sind die Familie & Freunde, das Vertraute & gegenseitige Füreinander, das Gefühl der Geborgenheit, das man gegen nichts anderes in der Welt tauschen möchte. Ich bin einfach froh und stolz darauf zu wissen, dass es einen Ort auf der Welt gibt, zu dem man immer wieder zurückkehren kann.

Wo hattest du dein abenteuerlichstes Erlebnis?

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Es ist vielleicht nicht das abenteuerlichste Erlebnis, aber auf jeden Fall ein ganz besonderes Highlight. Auf der Insel Ometepe in Nicaragua sind wir den Vulkan Concepción wortwörtlich mit Händen und Füßen bei Sturm und Regen hochgeklettert. Von unserer 16-köpfigen Gruppe haben es jedoch neben mir nur 3 weitere bis ganz nach oben geschafft, so anstrengend war der Kletterakt.

Welches Land steht ganz oben auf deiner Wunschliste und warum?​

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Es ist nicht das eine Land sondern vielmehr eine ganze Region. Als nächstes ist eine Fahrradtour entlang der Donau und dann zur Adriaküste durch Zentraleuropa und den Balkan geplant. Mittlerweile heißt es viel zu oft, Hauptsache fliegen und möglichst weit weg, aber warum? Meist wissen wir viel zu wenig über das, was für uns so nahe ist. Eine Erfahrung, die sich auf meiner letzten Fahrradtour von der Rheinquelle bis in meine Heimat zurück absolut bestätigt hat.

Welches Land hat dich am herzlichsten empfangen?

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Ganz klar Kolumbien und das sogar wortwörtlich. Am späten Abend gelandet, wollte ich am nächsten Morgen zur CityTour und mir vorher nur schnell noch etwas zum Frühstücken in einer Panaderia holen. Die Rechnung hatte ich ohne die hohen Währungsbeträge gemacht, für die mein brachiales Spanisch nicht ausreichte. Das Ende vom Lied war, dass ein netter älterer Herr neben mir den fehlenden Geldbetrag ausglich, ihn aber vehement nicht zurückwollte. Aus einem Schnelleinkauf wurde ein längerer Frühstück-Talk. Zur CityTour kam ich natürlich zu spät, aber das war es definitiv wert!

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Philipp Halmanns
Krajncstraße 12a
6060 Hall in Tirol
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philipp.halmanns@web.de

 

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